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Rechnungen müssen innerhalb von sechs Monaten nach Leistungserbringung an den Geschäftskunden zu stellen sind.

 

Am einfachsten ist es, wenn man eine Rechnungsvorlage erstellt. Ich nutze dazu die Buchhaltungsplattform Tagwerk, über die ich außerdem sämtliche Projekte plane, verwalte und Zeiten buche.

 

Auf einer Rechnung müssen folgende Angaben zu finden sein:

 

PART 1:

- Steuernummer

- Rechnungsnummer

- Datum der Leistungserstellung

 

PART 2:

- Art und Umfang der Leistung

- Art: Was wurde erstellt/produziert/entwickelt?

- Umfang: Wieviele Stunden/Tage/Wörter?

- ggf. Preis je Einheit (z.B. pro Stunde)

- Gesamtpreis

 

Kleinunternehmer dürfen keine Umsatzsteuer ausweisen. Eine Unterscheidung in den Nettobetrag findet folglich nicht statt. Hier empfiehlt es sich, einen entsprechenden Absatz mit in die Rechnung zu schreiben:

„Gemäß § 19 UstG ist in dem auf der Rechnung ausgewiesenen Betrag keine Umsatzsteuer enthalten.“

 

Die Steuernummer wird vom zuständigen Finanzamt erteilt(INFO!). Bei Rechnungen, die ins europäische Ausland gehen, wird die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) angegeben. Diese muss nämlich in einer Rechnung enthalten sein, wenn diese an einen europäischen Kunden. 

 

Die Rechnungsnummer ist notwendig für die spätere Prüfung durch das Finanzamt. Jede Rechnungsnummer darf nur einmal vergeben werden und muss fortlaufend sein. Damit eure Kunden nicht direkt einsehen können, wie viele Rechnung ihr schon geschrieben habt, könnt ihr für das jeweilige Jahr das Datum vorne anstellen "2018-01". So wird nicht offensichtlich, wiviele Rechnung ihr insgesamt schon gestellt habt.

 

Eine weitere Ausnahme sind Kleinstbeträge, also alle Beträge unter 150 Euro. Weist ein Dienstleister Beträge unter 150 Euro auf seiner Rechnung aus, kann er laut § 33 UStDV auf zahlreiche Pflichtangaben auf der Rechnung verzichten. Lediglich der vollständige Name, die eigene Anschrift, das Rechnungsdatum, der Leistungsumfang, der Steuersatz (bzw. im Fall einer Steuerbefreiung ein entsprechender Hinweis) und der Rechnungsbetrag (in einer Summe) müssen dann auf der Rechnung vermerkt werden.

 

Quelle: https://www.hellohq.io/glasqgel/so-schreiben-agenturen-und-freelancer-professionelle-rechnungen-teil-i/